Traditionelle Chinesische Medizin

Die TCM ist eine universelles Gesundheitskonzept, das umfassend angewendet werden kann bei körperlichen und seelischen Beschwerden.

Die Mittel der TCM sind:

  1. Diätestetik – die Lehre vom Gebrauch der richtigen Nahrungsmittel,
  2. Pharmakologie der Gebrauch der Kräuter und Stoffe als Medikamente. – Hinweis, das sind keine Tees sondern besonders aufbereitete, in der Natur vorkommende Stoffe.
  3. Tuina, das ist zusammengefaßt alles, was manuell zur Behandlung vorgenommen wird. Dazu gehören Akupressur, BaGuan, Guasha, Moxa, Schröpfen sowie das beliebte Shiatsu, weil es sanft und sehr wirkungsvoll ist. Natürlich gehört die Tuina-Massage auch dazu.
  4. Die Akupunktur, und die Lehre von den Energiebahnen
  5. das QiGong

Die Syndromlehre:

Die TCM behandelt keine Symptome, sondern Syndrome. Ein Syndrom ist die Kombination verschiedner Symptome, die auf einen gemeinsamen Hintergrund verweisen. Diese Syndrome werden mit Namen belegt, die für unsere Ohren fremd und exotisch klingen, aber lediglich eine Codierung zu den Krankheitsbildern sind.

So können vermeintlich gänzlich unterschiedliche Beschwerden einer gemeinsamen tieferen Ursache zugeschrieben werden. Sehnen und Muskelschwäche, Knorpelabrieb in der Hüfte, Mikroangiopathien in der Retina und damit verbundene Augenprobleme und ein umgeknickter Fuß könne auf eine Organschwäche von Niere und Milz hinweisen, lange bevor im Blutbild entsprechende Parameter gefunden werden. – Hier haben wir also eine „Windkrankheit“, weil man sich bildlich vorstellen kann, daß ein kalter Wind der Niere die Kraft raubt, (sehr vereinfacht dargestellt). Eine richtige Behandlung der TCM zielt nun darauf ab, im gesamten Symptomkomplex Besserungen zu erzielen.