Meditationskurs 2020

Der nächste Kurs muß leider warten bis ich die neue Praxis im Frühjahr 2020 – in der Mainaustr. 49 beziehen kann.

Die Meditations- Praxistage und Kurse finden auf der Basis von Spenden statt, wie das traditionell in diesem Bereich üblich ist.

Die aktuellen Termine werden Sie hier finden, sobald sie vorbereitet sind. Voraussichtlich im Frühjahr 2020, nach Bezug der neuen Praxis in der Mainaustr. 49 geht es weiter.

Was regelmäßige Meditation und Kontemplation bewirken können:

Manche Dinge muß man erfahren. Das ist wie beim Achterbahn-Fahren. Sie können mit Worten und Gesten Ihr Gegenüber neugierig machen, mit Ihrer Begeisterung anstecken. Sie könne darüber auch ein Buch schreiben, aber jede Schilderung wird dennoch unvollkommen bleiben und die eigene Erfahrung nicht ersetzen können.

Meditation und Kontemplation sind ein solches Feld.

Meditation und Kontemplation können unsere Hirnstrukturen und körperlichen Funktionen verändern. – Das kann erhebliche Wirkung auf unser Wohlbefinden, den Umgang mit Stress und damit auf unsere Gesundheit haben. Medizinisch erwiesen ist, daß Menschen, die dies regelmäßig tun, gesundheitlich davon profitieren können. Was Hirnforscher nachweisen konnten, will ich in einer Skizze und einem angenommenen Fall (stark verkürzt) darstellen.

Das nachstehende Beispiel bezieht sich auf Veränderungen im Cortex, also in unserem Hirn. Weitere, erwiesene positive Auswirkungen auf den Nervus-Vagus können für unsere Gesundheit von erheblicher Bedeutung sein.

Nehmen Sie einmal an, Sie sitzen am Frühstückstisch, ahnungslos Zeitung lesend. Plötzlich kracht etwas im Nachbarzimmer mit lautem Getöse zusammen. Später wird sich herausstellen, daß ihre Katze beim Versuch, durch das gekippte Fenster zu schlüpfen, einen Blumentopf umgeworfen hat und unglücklicher weise ihr Bücherregal gleich mit umgefallen ist. Einen gehörigen Schreck in den Gliedern, sehen Sie sich den Schlamassel an.- Was dabei in Ihrem Hirn losgetreten wird an Reaktionen, die Ihren ganzen Körper mitnehmen, läßt sich medizinisch recht gut abbilden. In den vergleichenden Versuchen zeigt sich, daß es bei Menschen mit intensiver Meditationserfahrung und Praxis diesbezüglich deutliche Unterschiede gibt.reaktionsprofilmeditationsgruppe

Aufmerksamkeits- und Alarmreaktionen in Gehirn und Körper

Die Hirn-Aktivitäten lassen sich etwa so beschreiben. Die Gruppe 2 hat gegenüber Gruppe 1 eine tendenziell niedrigere Hirn-Aktivität bereits in der Anfangsphase. Interessanter weise hat diese Gruppe eine beschleunigte Wahrnehmung und Orientierung während des Ereignisses. Nach Einordnung des Geschehens in den Alltag kehrt diese Gruppe recht schnell in die Ausgangsposition zurück. Dagegen durchlebt die Gruppe 1 (ohne Meditationspraxis) den Schreck sehr viel länger und teilweise mit erneutem nachgelebten Schreck.

Meine eigenen Erfahrungen und meinen Werdegang in der Kontemplation erfahren Sie hier:    Meditation