Die Patienten bestimmen den Weg von der Diagnose zur Behandlung mit.

  1. Bei der Wahl des  Behandlungsansatzes gehe ich von den Syndromen aus. Mit diesem Begriff fasst die TCM das Zusammenspiel verschiedener Symptome zusammen.
  2. Dazu kommen aber auch die Erfahrungen der Patienten mit verschiedenen Heilmethoden. Die Wichtigkeit dieses Aspektes will ich hier besonders betonen. 

Näher werde ich darauf in den letzten Absätzen eingehen.

  1. Ein Bündel an Möglichkeiten – aber wie auswählen?

Gemeinsam Vorstellung fast aller Heilmethoden  ist die, daß Blockaden in Körper Geist und Seele den Krankheitszustand auslösen oder  verstärken können. Meist werden mehr oder weniger Gemischte Strategien zum Einsatz kommen.

  • Stoffe, Essenzen, Informationen und Vertrauen
  • Die Bedeutung der INFORMATION 

Mittel die die Informationen im körpereigenen System ansprechen sind in der TCM die Akupunktur. Sie fügt dem Körper zunächst keine Wirkstoffe oder Energie zu. QiGong stärkt unsere Imagination und unsere seelischen Kräfte.  Aus der westlichen Naturheilkunde kennen wir diesbezüglich unter anderem die Bachblüten-Therapie, die Homöopathie, die Radionik und Bio-Resonanz, die die Informationsebene ansprechen.

  • Die Bedeutung der BEWEGUNG

Aktive Bewegung belebt und bewegt unseren Kreislauf. Das hilft, Stoffe im Körper zu verteilen und Schlacken und Gifte über Lymphsystem, Venen, Darm und Blase auszuscheiden. Bewegung, passiv durchgeführt, kann therapeutisch ebenfalls wirken, wenn Massagen, Physiotherapie usw. zum Zuge kommen.

  • Die Bedeutung der Stoffe (Drogen) für die Heilung

Meist sind es pflanzliche Stoffe in der Naturheilkunde, die mit Bezug zu bestimmten Symptomen und Krankheiten aus Erfahrung zum Einsatz kommen. Die moderne Medizin setzt meist synthetisch hergestellte Medikamente ein.  Diese greifen bio-chemisch in das Geschehen ein.

Komplexmittel

In der Naturheilkunde kommen zunehmend sogenannte Komplexmittel zum Zuge. RIZOLE von Dr.Steidl oder homöopathischen Mittel von REGENAPLEX gehören dazu.

Diese Konzepte folgen einer alten Überlegung der Rezepturen der traditionellen Chinesischen Medizin. Einem Haupt-Heilungsmittel werden weitere Mittel zur Verstärkung oder zum Ausgleich zugegeben. 

Ich will ein alltägliches Beispiel anführen:  Bekannt ist, daß Kaffee den Kreislauf belebt aber abführt und entwässert. – Nun gibt es ein altes Hausmittel. Man kann den Kaffe würzen. In Vietnam, wo der meiste und abwechslungsreichste Kaffe in der Welt getrunken wird, werden Kardamom und Salz (in kleinsten Mengen) dazu gegeben. Das stärkt Blase, Leber und Niere und hält das Wasser länger im Körper. 

  • Die Bedeutung von Hoffnung auf Heilung und Vertrauen zum Arzt.

Diese seelischen Rahmenbedingungen setze ich in der Wichtigkeit ganz oben an. Ein Patient, der nicht glauben kann, daß ihm sein Arzt helfen kann, wird nicht nur seine Medizin nicht nehmen wollen, sondern blockiert in seiner Seele den Weg zur Gesundheit.  

Dieser Aspekt des „daran Glaubens“ wird oft benutzt, homöopathische Mittel als Placebo-Ersatz anzusehen, weil man daran glaube, würde es auch helfen. Das mag man sehen, wie man will.  Wir sollten nicht übersehen, daß die Faktoren Glaube und Vertraue in der modernen Medizin genau so wichtig sind und gelten.

  • Was bedeutet das für mich in der Naturheilpraxis?

Ich jedenfalls nehme die Erfahrungen der Menschen auf ihrem Weg durch die Krankheit und im Umgang mit speziellen Heilmethoden sehr ernst. Im Rahmen der TCM und der Naturheilkunde mit ihren Pflanzlichen Wirkstoffen und ihren potenzierten pflanzlichen Essenzen stehen mir auf „allen Kanälen“ wirksame Mittel zur Verfügung. Die Komplexmittel  erfordern allerdings eine gute Schulung des Therapeuten und die Geduld, den Patienten auch zuerklären, was da getan wird.

Gerne erinnere ich mich an einen befreundeten Arzt, der mir einmal zu einer Operation riet, die ich bereits mehrfach hinter mich gebracht hatte. Mein Arzt verwies darauf, daß er schließlich der Arzt sei und einige Jahre Erfahrung dazu hätte. Ich entgegnete ihm, daß ich um ein mehrfaches länger Patient in der Angelegenheit sei. Darauf hin  schien er aufzugeben. Wenig später überraschte er mich damit, daß er meinetwegen eine Weiterbildung besucht hatte und schlug mir eine Eigenblutbehandlung vor.  Diese schlug gut an. In diesem Sinne habe ich diesen Freund im Herzen behalten.